STOLPERSTEINE

sind 10 x 10 cm kleine Messingplatten, auf denen die persönlichen Daten von Opfern des Naziregimes eingestanzt sind. Verlegt vor den Häusern der letzten frei gewählten Wohnstätte der Ermordeten, sind sie im Bürgersteig bündig eingelassen und damit sichtbar im öffentlichen Raum verankert. Wer unerwartet auf sie stößt – bleibt stehen – bückt sich – liest Namen – die Geburts- und Todesdaten einer Frau, eines Mannes, eines Kindes – hält inne: Aus diesem Haus wurden Bewohner während der Nazizeit verschleppt und ermordet. So erinnern Stolpersteine an individuelle Schicksale und geben den Opfern ihre Namen zurück. Jeder Stein ist Symbol für die Gesamtheit der Opfer:


                                                                                                BEITRAG LESEN


STOLPERSTEINE und FRENKEL-HAUS

in Lemgo e.V.

November 2016

STOLPERSTEINE NEU VERLEGT


Nach Fertigstellung des ersten Bauabschnitts der Mittelstraße sind die Stolpersteine von Paula Juchenheim, Paula Hochfeld und Lotti Arensberg wieder in das Pflaster eingesetzt worden.







Ebenfalls neu verlegt wurden die Stolpersteine am Lindenhaus (Orangerie). Die Lemgoer Steinbildhauerin Caroline Engels fasste die Stolpersteine mit einer roten Sandsteinplatte ein.